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Apulien

Basilicata

Kalabrien

Kampanien

Molise

Sizilien

Apulien
Das durch die Staufer geprägte Apulien, das stolz auf Friedrich II, den Stauferkönig zurückblickt, reicht vom Fersensporn Italiens, dem Gargano bis in den Absatz nach Santa Maria di Leuca. Die Region ist felsig, arm und abwechslungsreich. Im Norden findet man Eichenwälder und Steilküste mit idyllischen Badebuchten bei Vieste. Weiter südlich liegt das Weltkulturerbe Castel Monte, das geheimnisvolle oktaederförmige Jagdschloss von Friedrich II. Bari als die Hauptstadt Apuliens ist ein Industriezentrum und gleichzeitig Sitz der wichtigsten Messe des Südens, der Fiera del Levante. Die Altstadt mit einem Gewirr an engen Gassen stellt Touristen manchmal vor Orientierungsprobleme. Südlich davon liegt Brindisi als wichtigster Fährhafen und Lecce, der wundervollen Barockstadt Apuliens. Im Inland sind die Trulli von Alberobello sehenswert, sowie die Felshöhlen von Matera und die arabische Altstadt von Ostuni.

Basilicata
Das raue Basilicata mit der Hauptstadt Cosenza zählt zu den ärmsten Regionen Italiens. Hier ist die Agrarindustrie bedeutend. Südlich der Strände Kampaniens finden sich hier endlose Sandstrände bei Paola und Amantea. Dieses Gebiet entwickelt sich zunehmend zu einem neuen Tourismusmagnet, da es mittlerweile viele Agriturismus Betriebe gibt, die günstigen familienfreundlichen Urlaub anbieten.

Kalabrien
Die Region im Fußgewölbe des Stiefels ist sehr abwechslungsreich. Die schönsten Strände Italien liegen bei Tropea. Entlang der Küstenregion gelangt man dann im Inland in den Nationalpark La Silla, eine dicht bewaldete bergige Region. In Reggio Calabria kann man die Bronzestatuen von Riace bewundern, welche vor wenigen Jahren aus dem Meer geborgen wurden.

Kampanien
Napoli ist die Hauptstadt der Region. Gelegen am malerischen Golf von Neapel, im Hintergrund der majestätische Vesuv und die Inseln Capri und Ischia in Sichtweite ist die Stadt eine der schönsten Italiens. Der morbide Charme der Altstadt ist aber auch geprägt durch die wirtschaftlichen Probleme der Region. Die kriminelle Energie der Camorra ist allgegenwärtig. Sehenswert der Ausblick von den Terrassen des Palazzo Reale . Die Einkaufsgalerie Umberto I aus dem 19.Jahrhundert , sowie das Bourbonenkastell im Zentrum gehören zu den weiteren Sehenswürdigkeiten. Ein Besuch der Ausgrabungsstätten von Pompej und Herkolaneum vermittelt einen Eindruck von der zerstörerischen Gewalt des Vulkanausbruchs des Vesuv von 79 n.Chr. Eine der schönsten Küstenregionen Italiens schließt im Süden an Hier liegen Sorrent und die malerischen Küstenorte Positano und Amalfi.

Molise
Die Hauptstadt von Molise ist Campobasso. Die Region umfaßt 4.438 km² und die Bevölkerung liegt bei ungefähr 330.000. Die Region besteht aus den Provinzen Campobasso und Isernia. Früher war Molise ein Teil der Region von Abruzzi e Molise (mit Abruzzo) und ist seit dem Jahre 1963 eine eigenständige Region. Viele der Dörfer wurden während des zweiten Weltkrieges beschädigt, in dem Canadische Landtruppen in Campobasso, das damals Maple Leaf City genannt wurde, stationiert waren. Eine alte Stadt, die den Verwüstungen des Krieges entging, ist Larino. Die Stadt stellt ein Bild des Lebens in Molise dar, wie es im 18. und 19. Jahrhundert gewesen ist. Dies ist nicht zu letzt den städtischen Behörden zu verdanken, welche sämtliche Renovierungen kontrollieren. Das Centro Storico, der historischer Kern dieser Stadt, ist somit einer der größten und eindruckvollsten in Süditalien.

Sizilien
Von Villa San Giovanni gelangt man mit der Fähre nach Messina. Die Stadt wurde in dem verheerenden Erdbeben und Tsunami 1908 dem Erdboden gleichgemacht. Nördlich davon von Milazzo aus gehen die Fähren zu den aeolischen Inseln mit der Hauptinsel Lipari und den Vulkaninseln Vulcano und Stromboli.

Entlang der Küstenstrasse nach Palermo liegt der Badeort Cefalu mit normannischen Wurzeln. Palermo mit seiner malerischen Altstadt liegt zu Füßen des Kastells Monreale. Weiter im Westen liegt Trapani, von wo aus die Fähren nach Pantelleria und Tunesien gehen.An der Südküste liegt der Badeort Selinunte über dem ein griechischer Tempel thront. Weiter südlich in Agricento liegt das Tal der Tempel, welches vor allem im Frühjahr zur Zeit der Mandelblüte sehenswert ist. Siracusa an der Südostküste ist ein Zeugnis überladenen süditalienischen Barocks und liegt auf einer Halbinsel in der Nähe wunderschöner Strände. Taormina im Norden war der mondäne und angesagteste Badeort des beginnenden 20 Jahrhunderts. Heute bezeugen zahlreiche Luxushotels den mondänen Charme des malerischen Badeorts. Der botanische Garten gegenüber des majestätischen Aetnas zeigen eine einzigartige Kulisse. Sehenswert ist auch das römische Amphitheater mit dem atemberaubenden Anblick des rauchenden Aetna und der Bahnhof aus dem 19.Jahrhundert. Catania im Norden wurde im 17. Jhdt. durch ein Erbeben zerstört. Viele Gebäude wurden aus schwarzer Lava wieder aufgebaut. Dies verleiht der Stadt einen düsteren Anblick vor der bedrohlichen Kulisse des Aetna.

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